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Bundestag beschließt die „Ehe für alle“ – Merkel stimmte mit „Nein“

Der Bundestag hat die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare beschlossen. Bei 623 abgegebenen Stimmen sprach sich eine Mehrheit von 393 der Abgeordneten für eine völlige rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare aus. Das Gesetez wurde mit den Stimmen von SPD, Grünen, Linken und mehreren Unions-Abgeordneten beschlossen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) stimmte mit Nein.

SPD, Linke und Grüne hatten zuvor durchgesetzt, dass eine entsprechende Gesetzesvorlage kurzfristig auf die Tagesordnung des Parlaments gesetzt wurde.

Damit können künftig auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten. Dieser nun beschlossene Gesetzentwurf ging auf einen Vorstoß aus Rheinland-Pfalz zurück, der bereits Ende 2015 vom Bundesrat beschlossen wurde.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Montagabend überraschend erklärt, sie plädiere für eine Gewissensentscheidung zu dem Thema. Das bedeutet, dass die Fraktionsdisziplin aufgehoben wird und Abgeordnete ohne Vorankündigung von der Parteilinie abweichen können. Das Nein zur Ehe für Homosexuelle gilt als letzte konservative Bastion der Union.

sz.de

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